TIpps rund um´s Pesto

Pesto selbst zubereiten

Bereitet man sich sein Pesto selber zu, gilt vor allem eins: Öfter mal was Neues! Neben altbewährten Rezepten lassen sich viele neue Pesto-Variationen kreieren – ganz nach den eigenen Vorlieben.

 

Bitter und süß – die perfekte Kombi

Gerade zu Beginn ist der bittere Geschmack einiger Wildkräuter für viele ungewohnt. Um hier Abhilfe zu schaffen, lassen sich mit Kräutern fruchtig-süße oder säuerliche Zutaten kombinieren. Tipp: Etwas Zitronen- oder Orangenabrieb oder Fruchtsaft verleihen eine schöne Frische. Natürlich können auch ganze Früchte verwendet werden, z.B. sorgen Papaya oder Mango für ein exotisches Aroma.

 

Die Mischung macht´s

Beim Zubereiten eines Pestos sollte nicht alles zu fein zerkleinert werden – ganz im Gegenteil. Mit einigen Stückchen schmeckt man die Zutaten viel besser und das Pesto wird viel aufregender.

 

Pesto nicht miterhitzen

Wird das Pesto zusammen mit den Nudeln oder einer anderen Beilage erhitzt, kommt es nicht nur zum Verlust der Farbe – sondern auch des Aromas. Daher das Pesto immer kalt zum jeweiligen Gericht geben.

 

Eine Ölschicht verlängert die Haltbarkeit

Wer sein Pesto aufbewahren möchte, sollte es in ein hohes, sauberes Glas füllen und mit einer Schicht Rapsöl bedecken. Das Pesto ist dann für ca. 7 – 14 Tage im Kühlschrank haltbar. Aber Achtung: Früchte und Säfte bringen eine verkürzte Haltbarkeit mit sich. Aufbewahren ist bei Pesto eine gute Idee, denn es entwickelt seinen vollen Geschmack, wenn man es mindestens einen Tag ziehen lässt.

 

Auf die richtigen Zutaten und die Zubereitung kommt es an

Verwendet man hochwertige Zutaten zahlt sich das vor allem im Geschmack aus. Gourmets schwören außerdem auf die traditionelle und schonende Herstellung im Mörser. Wer sein Pesto mit etwas weniger Zeit und vor allem Schweiß herstellen möchte, kann aber natürlich auch zum Pürierstab oder Mixer greifen. Egal, für welche Variante man sich letztendlich entscheidet, wichtig ist, das Pesto nicht zu lange zu zerkleinern, denn das bringt einen bitteren Geschmack mit sich. Damit das Pesto nicht zu warm wird, sollte immer nur kurz püriert und zwischendurch kleine Pausen eingelegt werden. Außerdem kann das Rapsöl vor der Zubereitung ruhig ein paar Stunden kühlgestellt werden.