Perfektes Marinieren – so einfach! 

Mit unseren Tipps und Tricks gelingen Fleisch, Fisch und Gemüse im Handumdrehen. Worauf Sie beim Vor- und Zubereiten achten und wie viel Zeit Sie einplanen sollten, haben wir hier für Sie zusammengestellt.

 

Vorbereiten:

  • Verwenden Sie nach Möglichkeit frische Kräuter. Wie auch bei Gewürzen ist es hier ausreichend, diese grob zu zerkleinern bzw. zu zerdrücken.
  • Wählen Sie Rapsöl, Essig, Kräuter, Gewürze und sonstige Zutaten der Marinade in hoher Qualität aus, ihr Geschmack ist prägend.
  • Die in Marinaden enthaltene Säure greift manche Materialien wie Aluminium an. Benutzen Sie daher ein säurebeständiges Gefäß, z. B. aus Glas oder Keramik oder aber einen Gefrierbeutel.
  • Wichtig ist ein vollständiges Bedecken des Gefriergutes. Außerdem sollte es sich bequem mindestens einmal wenden lassen. Optimal geeignet sind hier Gefrierbeutel, mit denen sich zudem die Menge an Marinade reduzieren lässt, sonst flache Gefäße.
  • Sind alle Zutaten sorgfältig vermischt, legen Sie das küchenfertige Mariniergut ein.
  • Da besonders tierische Lebensmittel anfällig für Verderb sind, sollte das Mariniergut in den Kühlschrank gestellt werden.
  • Übrigens: Sollten Sie nicht die vollständige Menge zum Bedecken benötigen, können Sie die restliche Marinade aufbewahren. Verschlossen und im Kühlschrank hält sie sich mehrere Tage. Achten Sie nur darauf, dass die Gewürze vollständig mit Flüssigkeit bedeckt sind.

 

Abwarten:

  • Bei Fisch reicht schon eine Dauer von 30 Minuten, und auch Fleisch und Gemüse sind nach ein bis zwei Stunden bereit zum Garen.
  • Wer ein besonders intensives Aroma wünscht, lässt die Marinade über Nacht einwirken. Dickere Fleischstücke oder Klassiker wie der Sauerbraten gewinnen auf diese Weise ebenfalls zunehmend an Zartheit.
  • Als Faustregel bei Fleisch gilt: Pro Stunde dringt die Marinade 1 cm tief ein.

 

Zubereiten:

  • Nehmen Sie das Mariniergut mindestens 30 Minuten vor dem Zubereiten aus dem Kühlschrank.
  • In einer Marinade Eingelegtes sollte vor dem Grillen oder Anbraten ordentlich abgetupft werden: Verdampft die Flüssigkeit, kann dies unangenehm spritzen, kommen Öltropfen in die heiße Grillglut können sogar Flammen auflodern. Entfernen Sie zudem eventuell am Mariniergut anhaftende Kräuter- oder Knoblauchstückchen. Sie verbrennen recht schnell und schmecken dann bitter.
  • Für ein besonders saftiges Ergebnis sollten Fleisch und Fisch während des Garens wiederholt mit überschüssiger Marinade eingepinselt werden.