Tipps und Tricks

Grillen ist gesund und lecker, wenn man ein paar Grundregeln beachtet. Wir haben die wichtigsten zusammengestellt.

 

Die Temperatur muss stimmen

Achten Sie darauf, dass Sie erst mit dem Grillen beginnen, wenn der Grill heiß genug ist. Dazu muss die Holzkohle ringsherum mit einer grauen Ascheschicht überzogen sein. Das ist rund 20 bis 25 Minuten nach dem Anzünden der Fall. Beim Gasgrill sollten alle Regler auf höchste Stufe gestellt werden. Nach circa 10 Minuten ist der Grill dann einsatzbereit. Vor allem beim Grillen von magerem Fleisch ist eine hohe Temperatur ausschlaggebend. So wird das Fleisch wird nicht zäh und trocken, denn dann reichen kurze Zeiten zum Garen und das Fleisch bleibt schön saftig. Muss Kohle nachgeschüttet werden, stets das Grillgut vom Rost nehmen.

 

Nur Grillanzünder verwenden

Bitte nehmen Sie nie Spiritus, Benzin oder andere leicht entzündliche Substanzen, um den Grill anzuzünden. Stattdessen spezielle Grillanzünder verwenden. Beim Einsatz eines Flüssiganzünders sollten Sie mit dem Anzünden warten, bis sich die Kohle mit der Flüssigkeit vollgesaugt hat. Gießen Sie jedoch niemals Flüssiganzünder auf bereits heiße Kohlen.

 

Mit Deckel grillen

Bei geschlossenem Deckel gart das Grillgut schneller und gleichmäßiger. Außerdem lodern auf diese Weise seltener Flammen auf. Je seltener Sie den Deckel abheben, desto schneller gart das Grillgut. Lüftungsschlitze frei lassen Bei Holzkohlegrills müssen die Lüftungsschlitze am Boden des Gerätes frei und geöffnet sein, damit die Luft zirkulieren kann. Legen Sie deshalb bitte keine Alufolie auf dem Boden des Grills aus.

 

Bitte nicht drücken oder einstechen

Drückt man das Grillgut mit Zange oder Spatel auf den Rost, tritt Saft aus. Das führt zu Geschmackseinbußen, verkürzt aber keines falls die Garzeit. Auch wenn man während des Garens mit einer Gabel in das Grillgut sticht, läuft Saft aus.

 

Einölen nicht vergessen

Damit nichts kleben bleibt, sollte das Grillgut vor dem Grillen mit Öl bestrichen werden. Der Rost wird allerdings nicht eingeölt. Und nur so viel Öl verwenden, dass hinterher beim Grillen nichts in die Glut tropft.

 

Gesund grillen

Noch Möglichkeit sollte fettes Grillgut gemieden oder nur in Alufolie oder Aluschalen gegrillt werden. Alternativ sollte vor dem Grillen der Fettrand bis auf ca. 5 mm abgeschnitten werden. Heißes Fett, das in die Glut tropft, erzeugt Krebs erregenden Rauch. Deshalb mariniertes Grillgut auch vor dem Grillen stets gut abtupfen. Gepökelte Fleischstücke, wie z. B. Kasseler, gehören auf keinen Fall auf den Grill. Geflügel sollte stets gut durchgegart werden.

 

Nützliches Zubehör

Weil der Grill möglichst heiß sein soll, sind langstielige Zangen, Gabeln und Spatel zum Greifen und Wenden des Grillgutes unerlässlich. Spezielle Handschuhe mit langem Schaft schützen zusätzlich. Eine Grillbürste leistet nach dem Grillen gute Dienste beim Reinigen des Rostes. Das ist vor allem für Gasgrills wichtig, die nach dem Wegbrennen eventuell vorhandener Speisereste noch heiß abgebürstet werden sollten. Ideal sind Bürsten mit rostfreien Messingborsten. Für Fisch bietet der Fachhandel spezielle Grillzangen an. Mit ihnen ist das Drehen und Abheben vom Grill ein Kinderspiel.

 

Indirekt Grillen

Indirektes Grillen ist gesünder als das Garen direkt über der Holzkohle. Es gibt spezielle Grills, bei denen der Holzkohlebehälter seitlich vom Rost angebracht ist. Bei einem Kugelgrill kann man ebenfalls indirekt grillen, indem man die Kohle außen platziert. In die Mitte gibt man eine mit Wasser gefüllte Aluschale, in die das Fett tropfen kann. Vor allem für dicke Fleischstücke ist das indirekte Grillen ideal.

 

Nicht mit Wasser löschen

Auflodernde Flammen sollten nie mit Wasser gelöscht werden. Dabei kann extrem heißer Wasserdampf entstehen, der zu schweren Verbrennungen führen kann. Zudem kann kaltes Wasser bei emaillierten Grills die Oberfläche beschädigen.