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HAMBurger Geschichte(N)

Es gibt viele Vermutungen über Entstehung und Name des Hamburgers. Fest steht wohl, dass der Hamburger nichts mit dem englischen Wort „Ham“, also Schinken, zu tun hat.

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Sehr wahrscheinlich dagegen klingt eine Erklärung, die die Herkunft des Hamburgers auf die Stadt Hamburg zurückführt. So wurde bereits um 1900 in der Hansestadt ein „Rundstück warm“ als Imbiss verkauft. Andere Quellen geben an, dass dieses Gericht bereits nach dem Dreißigjährigen Krieg angeboten wurde. Dabei handelt es sich um eine warme Bratenscheibe, die in ein halbiertes „Rundstück“, ein ovales Brötchen ohne Einschnitte, gelegt wird. Das Ganze wird mit Bratensauce übergossen und mit Senfgurken serviert. Großer Vorteil dieses Snacks: Er lässt sich gut transportieren. Und zwar so gut, dass Auswanderer, die von Hamburg nach Amerika wollten, das Rundstück warm als Reiseproviant mit auf die Schiffe genommen haben. Sie gaben ihm den Namen des Ortes, wo sie das Gericht kennengelernt haben und so könnte der Hamburger entstanden sein.

 Zur gleichen Zeit ist auch die Zubereitung einer Hackfleischfrikadelle aus Beefsteak und Eigelb in einem Weizenbrötchen entstanden. Unter dem Namen „Hamburg“, also noch ohne den Anhang „er“, wurde dieses Sandwich 1904 auf der Weltausstellung in St. Louis verkauft.

Allerdings tauchte in einem amerikanischen Kochbuch aus dem Jahr 1842 auch bereits der Begriff „Hamburger Steak“ für ein Steak aus Rinderhackfleisch auf.

 Eine andere Theorie verlagert die Erfindung des Hamburgers auf einen Jahrmarkt im US-Bundesstaat New York. Dort soll im Jahr 1885 den Brüdern Menches an ihrem Imbissstand der Schweinebraten ausgegangen sein. Stattdessen experimentierten sie mit gewolftem Rindfleisch, das sie mit braunem Zucker, Kaffee und Gewürzen vermischten. Ihre Erfindung benannten sie nach der nahe gelegenen Stadt Hamburg. Unter dem Slogan „New York’s Gift to World Cuisine, The Hamburger“ verbreitet der Staat New York diese Theorie offziell.

 Auch die Imbissbude "Louis' Lunch" in New Haven an der Ostküste der Vereinigten Staaten behauptet von sich, den Hamburger erfunden zu haben. Ihr deutschstämmiger Besitzer Louis Lassen soll einem eiligen Gast im Jahr 1900 rasch eine Frikadelle zubereitet und sie mit Käse, Zwiebeln und Tomaten zwischen zwei Toastscheiben geklemmt haben. Die Hamburger werden in Louis' Lunch heute noch wie im Jahr 1900 serviert: Mit Toast, Frikadelle, Zwiebeln, Käse und Tomaten. Wer dort allerdings nach Ketchup fragt, wird strafend angesehen, denn den gab es schließlich bei Louis vor 100 Jahren auch noch nicht.

 Wahrscheinlich wird nie abschließend geklärt werden können, wer die Erfindung des Hamburgers für sich verbuchen darf. Möglicherweise beinhalten auch alle Geschichten ein Fünkchen Wahrheit. Wir freuen uns heute jedenfalls über den vielfältigen Burger, den wir heute nicht nur aus Rinderhackfleisch, sondern auch mit Fisch, Geflügel oder auch als vegetarische Variante genießen.

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